Verein für alternative Wohn - und Lebensformen für Pflegebedürftige Senioren

 

 

 

 

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          Demenz!

 
          Unter dem Begriff Demenz versteht man den Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit. Vor allem die
          Gedächtnisleistung und das Denkvermögen nehmen ab. Betroffene haben Schwierigkeiten, neue
          gedankliche Inhalte aufzunehmen und wiederzugeben. Allerdings bedeutet eine Vergesslichkeit allein
          noch keine Demenz.Beeinträchtigt werden die Orientierung (Wo bin ich? Was passiert gerade?) und
          Urteilsfähigkeit. Später lassen das Sprach- und Rechenvermögen nach und Teile der Persönlichkeit
          werden zerstört. Alltagsaktivitäten wie Waschen, Kochen oder Einkaufen gelingen nur eingeschränkt
          und im weiteren Verlauf oft gar nicht mehr. Die Betroffenen werden aggressiv oder enthemmt, depressiv
          oder in ihrer Stimmung sprunghaft, was für Angehörige und Pfleger erhebliche Probleme aufwirft.

           

          Das Risiko, an einer Demenz zu erkranken steigt im hohen Alter stark an. Sind nur etwa zwei Prozent

          aller Menschen zwischen 65 und 69 Jahren davon betroffen, steigt die Anzahl bei den 80 bis 84 auf zehn

          bis 17 Prozent an. Bei den über 90-Jährigen sind es sogar über 30 Prozent. Schätzungsweise leben in  

          Deutschland weit über eine Million Menschen mit altersbedingten Hirnleistungsstörungen. Bis zum

          Jahr 2050 wird sich die Zahl der Demenzerkrankungen verdoppeln, weil der Anteil alter Menschen an

          der Gesamtbevölkerung zunimmt. Schon heute sind Demenzen der häufigste Grund für die Unterbringung

          in einer Wohngemeinschaft.

                                 

 

           

           Kommunizieren bei leichter Demenz!

 

           Waren Sie nicht schon öfter enttäuscht oder verärgert, weil die Gespräche mit dem von Ihnen

           betreuten Demenz-Kranken unbefriedigend verliefen? Die folgenden Hinweise erläutern, wie

           Sie selbst dazu beitragen können, besser mit Demenz-Patienten zu kommunizieren.              ...Weiter lesen

                           Quelle: Altzheimerforum.de

 

 

           Notlügen: Darf man Demenzkranke anlügen?

 

           Menschen mit Demenz befinden sich oft in einer anderen Realität als ihr Umfeld. Dies führt dann

           zu Schwierigkeiten, wenn der Demenzkranke ein Bedürfnis oder Problem hat, das in der Realität

           nicht zu lösen ist, z. B. die 80-jährige Frau will unbedingt nach Hause zur Mutter oder behauptet,

           im Schlafzimmer wären Blutflecken an der Wand. Darf man dann zur Notlüge greifen?         ...Weiter lesen

                             Quelle: VNR Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG

 

 

           Die gemeinsame Mahlzeit!

 

         Demenzkranke können von der Situation am Essenstisch leicht überfordert sein. Es ist deshalb

           wichtig, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen, die dem Kranken hilft, sich wohl zu fühlen und

           den Überblick zu behalten.                                                                                                  ...Weiter lesen

                              Quelle: Altzheimerinfo.de